CYD Kolumne: Stefanies Hochzeitstag Teil 2

CYD Kolumne: Stefanies Hochzeitstag Teil 2

Die Anfahrt zur Kirche, der Gang zum Altar und die Party danach müssen im Voraus gut überlegt und geplant werden. Stefanie erzählt uns, welche Überlegungen sie gemacht hat und warum.

Im letzten Beitrag habe ich Euch erzählt, wie wir uns auf die kirchliche Trauung vorbereitet haben.

Schon die Anfahrt zur Kirche muss geplant werden. Fahren Braut und Bräutigam zusammen? Wenn nicht, empfängt der Bräutigam die Gäste? Wo wartet die Braut? Es standen also diverse Überlegungen an. Wir haben uns dafür entschieden, dass mein Liebster mit seinen Jungs und der Hochzeitsplanerin frühzeitig zur Kirche fährt und dort die Gäste empfängt. Ich persönlich empfinde das an Hochzeiten auch immer als sehr schön, wenn man vom Bräutigam empfangen wird. Meine Trauzeugin und ich liessen uns frühzeitig in die Nähe der Kirche fahren und haben dort dann im Auto auf einem Parkplatz ganz unspektakulär ungefähr 20 Minuten auf die Nachricht der Hochzeitsplanerin gewartet.

Da mich mein Liebster ja schon vor der Trauung gesehen hatte, war es mir wichtig, doch noch eine kleine Überraschung einzubauen. Ein schöner langer Schleier musste für mich von Anfang an sein, aber das habe ich schön für mich behalten.

Wie in die Kirche einziehen?

Auch der Einzug in die Kirche ist eine Überlegung wert , da gefühlte tausend Varianten in Frage kommen. Natürlich sollte der Einzug auch vorgängig in der Lokalität  kurz durchgespielt werden. Es gibt diverse Optionen – Braut und Bräutigam können zum Beispiel zusammen einziehen oder die Braut wird ganz traditionell  vom Brautvater reingeführt. Wir haben uns für eine Mischversion entschieden. Mein Liebster lief mit seiner Mutter ein, gefolgt von unseren Trauzeugen sowie meiner Mutter und seinen Vater. Mein Liebster wartete somit vorne am Alter auf mich.  Danach führte mich mein Vater in die Kirche. Eigentlich wäre ich auch gerne mit meiner Mutter und meinem Vater zusammen in die Kirche eingezogen, aber der Kirchengang war schlicht und einfach zu schmal. Der Einzug in die Kirche zum Pachelbel Kanon war sehr emotional, auch wenn man sich vorher schon gesehen hat. Die folgende Trauung war für uns perfekt, ab und zu lustig, rührend und vor allem zeitgemäss. Wir haben bewusst auf ein Kirchenlied  und die Orgel verzichtet und anstelle auf eine Sängerin und einen Pianisten gesetzt.

Nach der wunderbaren Trauung folgte der Apéro, welchen wir dank dem guten Wetter draussen direkt neben der Kirche durchführen konnten. Meinen Liebsten habe ich mit einem Jodler Trio überrascht, da er tief im Innern nämlich auf solche Sachen steht und es auch gut in die ländliche Umgebung passte.

Ich würde jedem Hochzeitspaar einen privaten Transfer (Oldtimer, Limousine oder auch einfach im normalen Gefährt) von der Kirche zur Hochzeitslocation empfehlen. In diesen paar Minuten hat man als Paar kurz Zeit für Zweisamkeit und kann das Ganze auf sich wirken lassen. Man fühlt sich nämlich die ganze Zeit wie in einem Film und es tut gut, den Boden, zumindest kurz, wieder unter den Füssen zu spüren.

Der perfekte Ablauf für den Abend

Zurück in der Location gönnten wir uns und unseren Gästen einen kurzen Apéro auf der Terrasse, während Übernachtungsgäste im Hotel eincheckten. In dieser Zeit zog ich mich kurz in unser Zimmer zurück und schlüpfte in mein Partykleid. Warum ich zwei Kleider hatte und weshalb ich es unbedingt wieder so machen würde, erzähle ich Euch gerne in einem anderen Beitrag.

Wir genossen also das feine Essen, die Gespräche mit Gästen und die wunderschönen, rührenden Reden. Wir waren froh, dass unsere Hochzeitsplanerin im Voraus einen ungefähren Ablaufplan erstellt hat. Schliesslich will man jeder Rede gespannt zuhören können und nicht mittendrin vom Hauptgang unterbrochen werden.

Unsere Hochzeitstorte und unser Hochzeitstanz (einstudiert von YouTube) bildeten den krönenden Abschluss unserer für uns perfekten Hochzeit. Wir waren absolut überglücklich mit unserem DJ und tanzten bis spät in die Nacht. Und jetzt zum Abschluss noch zwei Tipps: Die Überzeitverlängerung in der Hochzeitslocation ist jeden Franken wert und wenn Ihr in einem Hotel feiert und übernachtet, dann spendiert Euren Übernachtungsgästen den Sonntagsbrunch, dann könnt Ihr das Hochzeitsweekend gemeinsam ausklingen lassen.

Dienstleisterverzeichnis: 
Hochzeitsplanung: Die Hochzeitsmacher
MakeUp: Carmen Roy
Blumen und Dekoration: Eventfloristik Steiner
Hochzeitskleider und Accessoires: Brautparadies
Schilder: selbst gemalt

miri

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